Wir brauchen kein Prostituiertenschutzgesetz

…sondern ein Sexualpraktikergesetz!

TMV - PSchG

Als Heilpraktiker und zertifizierter Tantra-Masseur sehe ich mich mit der Frage konfrontiert ob ich mit diesem Teil meiner Arbeit nun auch eine Prostituierte bin. – So kann das Gesetz nicht gemeint sein. Durch seine weite Formulierung kann es aber so ausgelegt werden. Daher muss ich mich nun mit dieser Rechtsunsicherheit auseinandersetzen und unter Umständen von Gerichten klären lassen, welche der neuen Regelungen für mich Anwendung finden.

Als Heilpraktiker arbeite ich naturheilkundlich, sexualtherapeutisch und körperorientiert. Zu mir finden Menschen,  die nach Missbrauch und Traumata wieder Zugang zu Ihrer eigenen Sexualität suchen.

Ich berate und behandle bei sexuellen Störungen wie z.B.

vorzeitiger oder verzögerter Samenerguss
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Scheidenkrampf
Erektionsproblemen

aber auch bei Partnerschaftsproblemen oder Störungen im sexuellen Selbstbewusstsein. Ich Schule meine Patienten darin, die eigene Liebesfähigkeit zu stärken und die eigene Lustkompetenz zu steigern.

In diesem Spektrum kommen neben schmerztherapeutischen und naturheilkundlichen Verfahren wie Akupunktur auch psychotherapeutische Interventionen v.a. aus dem Bereich der Sexualtherapie (Sexocorporel) zur Anwendung. Ich bin der Überzeugung, daß Gehirn und Körper eine Einheit bilden. Lernen geschieht in beide Richtungen. Das arbeiten am und mit dem Körper ist daher ein zentrales Element meiner Arbeit. Dabei kommen auch Tantramassage zur Anwendung. Ich habe mich bewusst beim TMV zertifizieren lassen um die Qualität meiner Tätigkeit auch nach aussen zu dokumentieren.

Bei der Tantramassage geht es eben nicht um reine Triebabfuhr, sondern um Körperwahrnehmung,

Nun veröffentlich der Verband eine Stellungnahme die klar belegt, das es für Menschen, die mit Körpertherapien und Bodyworks arbeiten, die auch den Intimbereich einschließen einer Ausnahmeregelung bedarf.

Im Sinne der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO von „Sexueller Gesundheit“ sehe ich mich darin bestärkt weiter meinen Beitrag gegen Jugendwahn, Pornosucht und Schamlippenverkleinerung zu leisten und einen wichtigen Aspekt von Gesundheit abzudecken.

 

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